These Final Hours


These Final Hours
USA 2013
Regie: Zak Hilditch
Schauspieler: Jessica De Gouw, Daniel Henshall, David Field, Sarah Snook, Nathan Phillips

Freigabe: FSK 16
Regionalcode:0 
Blu-ray Disc-Format:  DL (double-layer) (50 GB)
Verpackung: Amaray
Bildformat: 16:9 - 2,40:1 (1080p)
Tonformat:  Deutsch (DTS-HD 5.1), Deutsch (DTS HD Stereo), Englisch (DTS-HD 5.1)

Laufzeit: 87 Minuten

Story:

In zwölf Stunden wird ein gigantischer Meteorit jegliches Leben auf der Erde auslöschen. James will den großen Knall zugedröhnt bei einem finalen, ultimativen Rave erleben. Aber dann trifft er die junge Rose, die verzweifelt versucht, ihren Vater zu finden. James muss entscheiden, was ihm wirklich wichtig ist.

Kritik:

Fast zum Ende der Endzeitwelle komm aus "down under" ein etwas anderer Genrebeitrag. Dabei müssen wir erwähnen, dass der Film schon aus dem Jahre 2013 ist und somit voll in die Endzeit-Welle passt. Warum die Veröffentlichung, neben einer Aufführung auf dem Fantasy Film Fest, erst zwei Jahre Später für den Heimkinomarkt erscheint bleibt uns ein Rätsel.

Bereits in den ersten 10 Minuten serviert uns Regisseur Zak Hilditch derart intensive Filmkost, dass unsere Geschmacksnerven fast überreizen. Grandios werden in ruhigen Bildern die schrecklichen Meldungen über den Weltuntergang und das Verhalten der Menschen dargestellt. Wie würdet Ihr Euch bei der Meldung verhalten?

Wow,  man ist wirklich geflashed und das alles schafft Hilditch mit einem Minibudget und ohne große Hollywoodeffekte ala Roland Emmerich und Konsorten. Hier explodieren keine Wolkenkratzer und Freiheitsstatue oder verschlucken gigantische Tsunamis ganze Landstriche. Nein, er fokussiert sich aufs Wesentliche nämlich das Verhalten der Menschen im apokalpytischen Erstfall.

Als dann James, der Hauptcharakter, auf die kleine Rose trifft die von Pädophilen festgehalten wird und er diese befreit, bahnt sich eine ungeahnte Freundschaft zwischen den beiden an. Dabei wollte James sich doch eigentlich auf einer Party zudröhnen und den Weltuntergang benebelt erleben. Fast wie bei "The Road " von John Hillcoat oder dem Videospiel "The Last of Us" hat James nun ungewollt die Verantwortung über seinen neuen Schützling. Was ist das Richtige? Was soll er tun?

Dabei spielen die beiden Ihre Rollen sehr authentisch und intensiv. Allen voran die kleine Angourie Rice alias Rose. Neben den beiden Hauptprotagonisten glänzt Sarah Snook als zugedröhnte Mutter die in Rose ihr kleine Tochter sieht. Intensiv und pyschopathisch versucht Sie sich ihr zu eigen zu machen. Die Party auf welche die beiden landen ist dann eine Orgie par excellence. Hier wird gefeiert, gedrückt, gevögelt und gesoffen als wäre es der letzte Tag auf Erden und das ist er ja auch! Dabei wirkt der Film kurz einwenig überdreht, schafft es dann aber wieder sich auf die Reise der Beiden zu fokussieren. Schliesslich will James die kleine Rose zu Ihrem Vater bringen.

Begeistert hat uns die Menschlichkeit am Rande der globalen Katastrophe. So findet James in den letzten Stunden seines Lebens ein kleines bisschen Verantwortung für seine neue Ziehtochter und merkt worauf es wirklich im Leben ankommt. Das er kein unbeschriebens Blatt ist wird im Laufe des Films deutlich. Ohne weiter auf den stimmigen Inhalt  eingehen zu wollen sei gesagt, der Film ist spannend und zu keiner Minute auch nur langamtig. Auch die Gewaltschraube ist unerwartet hoch und so gibt es die ein oder anderen Schockmomente zu sehen.

These Final Hours lässt keinen unberührt und wenn der Abspann über den Bildschirm flimmert läuft es einem kalt den Rücken herunter und man bleibt sprachlos und nachdenklich zurück! Für uns definitiv einer der besten Endzeitfilme überhaupt.

 

Fazit:  intensive und grandiose Endzeitvision ohne große Action dafür mit begeisternder Story und Menschlichkeit!

Qualität: 
Härte:

 


Bild:

Ein HD Bild von guter Bildqualität. Schärfe und Kontrast sind einwandfrei und haben nur leichte schwächen in Nahaufnahmen. Dabei wird das Bild durch einen Kunstfilter stark verändert.

Wertung:

Ton:

Der Ton im HD Format ist einwandfrei, wenn auch nicht überragend. Hier punktet die Sprachverständlichkeit, wobei uns die dt. Syncro (Sprecher) nicht so gut gefallen hat. Direktionale Effekte sind zwar nicht oft auszumachen, wenn dann aber passend abgemischt. Auf der Party pumpen uns dann Tiefstbässe der Electroparty entgegen. In Summe war hier auch nicht viel mehr drin. Der Soundtrack ist gut abgemischt.

Wertung:

Extras:

Original Kinotrailer


Wertung:
 


 Gesamtwertung: 

Gelungene Blu-ray Disc, leider fast ohne Extras.

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