The Ultimate Warrior


Produktion: USA 1975
Originaltitel:
The Ultimate Warrior
Genre: Science-Fiction
Regie: Robert Clouse
Darsteller:

Yul Brynner als Carson
Max Von Sydow als Baron
Joanna Miles als Melinda
William Smith als Carrot
Richard Kelton als Cal
Stephen McHattie als Robert
Darrell Zwerling als Silas
Lane Bradbury als Barrie
...

Länge:
90 min.
Bild: 1,78:1 (anamorph / 16:9)
Ton: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono)
Englisch (Dolby Digital 2.0 Mono)
Code: 2
Extras: s.u.
Sprachen Deutsch, Englisch
Freigabe: FSK 18
Untertitel: Deutsch
   
Label: Warner
Veröffentlichung: 24. November 2006
 

Covertext:

New York nach der Apokalypse. Die Menschheit ist so gut wie ausgerottet. Die wenigen Überlebenden vegetieren im Chaos und sind zu kannibalistischen Raubtieren degeneriert. Robert Clouses Film erzählt vom gnadenlosen Konkurrenzkampf zweier Strassenbanden, die im völlig zerstörten New York ums nackte Überleben kämpfen. Eifersucht, Hass, Neid und Gräueltaten bestimmen den Alltag. Der brutale Kleinkrieg treibt die Menschen durch ausgestorbene U-Bahn-Schächte. Eine Frau gebiert unter Qualen ein Baby, während ihr heldenhafter Beschützer die aufgehetzte Masse der Verfolger Mann für Mann ausschaltet...

Menüscreenshot:

Kritik:

Vier Jahre nach Boris Sagals "Der Omega Mann" machte sich Robert Clouse auf um seine Endzeitvision zu drehen. Was herauskam ist der Vorläufer von George Millers "Mad Max II - Der Vollstrecker" der nur sechs Jahre nach "The Ultimate Warrior" erschien. Die Storys sind nahezu identisch, zwei rivalisierende Gangs kämpfen um die letzten Ressourcen um zu überleben. Auf der Seite der "Guten" kämpft Yul Brunner als "Carson" und beginnt die Paraderolle des fremden Heldens, wie sie Mel Gibson seinerzeit in "Mad Max II" weiterführte.

Zugegeben "The Ultimate Warrior" ist ein nicht sonderlich bekannter Film, trotz des Staraufgebots. Wer an Endzeitfilme denkt, spricht eher über andere Meilensteine. Doch was Robert Clouse im Jahre 1975 drehte, war seine Vision von einem New York der Zukunft und diese gelang ihm. Zwar müssen wir auf pausenlose Action, gigantische Sets und detaillierte Gewaltdarstellung weitgehend verzichten, trotzdem fesselt einem "The Ultimate Warrior". Durch die Einfachheit des Plots und der wenigen Actionszenen rücken die schauspielerischen Leistungen klar in den Vordergrund und diese können sich wahrlich sehen lassen. Yul Brunner brilliert als der angeheuerte "Carson" der "Barons", verkörpert von Max von Sydow, Gang helfen soll.

Robert Clouse spielt das einfache Leben nach, das sich nach einem Supergau entwickelt. Einfache Instinkte wie Überleben, sich Fortpflanzen und Nahrungsbeschaffung prägen das Bild der Menschen. Aber auch Chaos, Gewalt und Terror herrschen. Für Letzteres ist die rivalisierende Gang zuständig, die der Bande von Baron das Leben schwer macht. Je länger die Zeit voranschreitet desto klarer wird uns, dass die Zivilisation einen großen Sprung in die Vergangenheit gemacht hat.

Durch die nüchternen aber gut gewählten Sets kommt zwar nicht die ultimative Endzeitatmosphäre auf, dennoch erinnern die heruntergekommenen Sets mit brennenden Ölfässern und massig Autowracks und Schrott auf den Straßen an eine zerstörte Zivilisation. Interessant ist auch, dass in Robert Clouses Film kein einziges motorisiertes Fahrzeug mehr fährt. Ein weiterer Beweis für den Technologieverlust. Aber auch Schusswaffen wie Pistolen und Gewehre sind nicht anzutreffen und somit duellieren sich die Protagonisten mit Keulen, Messern und Stahlstangen.

Durch die Hetzjagd im letzen Drittel des Films kommt noch mal eine gute Spannung auf die in einem verlustreichen Finale für unseren guten alten Yul Brunner endet. Gewalt gibt’s zwar ständig zu sehen, jedoch nicht in expliziter Form und so halte ich die Freigabe von der FSK für stark übertrieben. Hier hätte es doch schon einwenig wilder zur Sache gehen können, zumindest Versprach das die Indizierung des Films. Neben den fehlenden Effekten ist "The Ultimate Warrior" zu Actionarm, was es schwer macht, den Film für heutige Verhältnisse einem neuen Publikum zugängig zumachen. So werden sicherlich Endzeitfilmfans ihre Freude an Robert Clouse Film haben. Für jeden normalen Filmfan wird "The Ultimate Warrior" nur mäßige Kost sein.

Fazit: Endzeitvision von einem zerstörten New York mit hervorragenden Schauspielern aber einer actionarmen und einfachen Story.

 



 

Bewertung Film (max. 10 Punkte)

Qualität:
Härte:


DVD:

Bild

Die Bildqualität ist für das Alter des Films noch akzeptabel. Da Warner im Rahmen seiner "Endlich auf DVD-Reihe" Klassiker für möglichst schmales Geld veröffentlichen möchte, bangten viele Fans um die Qualität der Silberlinge. Hier hat Warner sich sicherlich nicht mit Ruhm bekleckert. Das Bild ist voller Unschärfen und Bildfehlern bzw. Verschmutzungen. Im ersten Drittel des Films ist auch ein starkes hell-dunkel-Flimmern zu beobachten. Trotz der vielen Schwächen des Bildes ist es noch akzeptabel. Dennoch hätten wir uns eine digitale Masterung gewünscht.

Bewertung:

Ton:

Hier ist der deutsche Monoton qualitativ gut gelungen. Er ist verständlich und die Dialoge klingen sauber und nicht dumpf oder verfremdet. Der Soundtrack kommt auch kraftvoll herüber. Der englische Ton ist einwenig schwächer, bedingt durch die leisere Abmischung.

Bewertung:

Sonderausstattung:

-

Bewertung:


Besonderheiten Verpackung:

-

Gesamtbewertung DVD :

Auch diese DVD aus Warners "Endlich auf DVD Reihe" ist leider nur ausgestattet wie eine VHS, bietet also keine Extras. Fans hätten sich sicherlich mehr gewünscht!

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