Der Blob


Produktion

USA 1988

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie:

Chuck Russel

Darsteller:

Kevin Dillon, Shawnee Smith, Donovan Leitch, Jeffrey DeMunn, Candy Clark, Joe Seneca,...

Laufzeit:

91 Min.

Freigabe:

FSK 18

Tonformat:

Italienisch (Dolby Digital 2.0 Surround)
Spanisch (Dolby Digital 2.0 Surround)
Französisch (Dolby Digital 2.0 Surround)
Englisch (Dolby Digital 2.0 Surround)
Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround)

Untertitel:

Ungarisch | Türkisch | Tschechisch | Spanisch | Schwedisch | Portugiesisch | Norwegisch | Italienisch | Isländisch | Niederländisch | Hindi | Hebräisch | Griechisch | Französisch | Finnisch | Englisch | Dänisch | Deutsch | Bulgarisch | Arabisch

Bildformat:

1,85:1 (anamorph / 16:9)

Studio:

Columbia Tristar

DVD-Erscheinungstermin:

06. Nov. 2001


Covertext:

Die gallertartige Substanz stammt aus dem Weltall und ernährt sich von Menschenfleisch. Die Opfer tragen grausame Verätzungen davon oder werden bis auf die Knochen abgenagt. Nach jedem Fressen wird der schwabbelige Mörderpudding - Blob genannt - größer und größer. Bald hat er die Stadt erreicht und breitet sich unaufhaltsam über Kanalisation und Luftschächte aus. Polizei und Militär sind machtlos. Weder Feuer noch Gifte noch Bomben können dem Blob etwas anhaben. Die gesamte Menschheit schwebt in Lebensgefahr. Verblüffende Spezialeffekte und ein gehöriger Schuss schwarzer Humor machen diesen Film zu einem Hochgenuss - nicht nur für Horrorfans!

Kritik:

Ein leichter Schauer läuft einem über den Rücken, wenn man die Credits zu Beginn des Films sieht, die in bester Scfi-Horror-Manier über den Bildschirm flimmern. Der Blob ist einer dieser Filme, die man stellvertretend für den wahren 80er Jahre Monsterfilm nominieren kann. Neben einem einfachen aber effektiven Plot gibt’s motivierte Jungschauspieler, herbe Effekte und den guten alten 80er Jahre Charme. Was Chuck Russel, der uns ein Jahr zuvor „Nightmare on Elm Street 3“ bescherte, da serviert ist bestes Genrekino. Was er aus dem betagten 50er Jahre Stoff von Irvin S. Yeaworth Jr. herausholt ist wahrlich beachtlich. So war das Original schon ein Genrehighlight, wobei das Remake aufgrund der dichteren und besser umgesetzten Story und der tollen Effekte um Längen besser wirkt. Was wohl auch an den 9 Millionen US-Dollar Produktionskosten liegt, welche alleine in den USA schon knapp mit dem Kinoumsatz wieder eingespielt worden sind.

Was „Der Blob“ an Effekten zur damaligen Zeit, zeigte war schon beachtlich, so wirken keine der Effekte unter heutigen Aspekten billig oder schlecht gemacht, nein bei weitem sind die Effekte besser als tlw. die heutige CGI-Effekte. Immer untermalt mit dem grandiosen Score von Michael Hoenig verbreitet “Der Blob“ Schrecken von unbekanntem Ausmaß. Die Schauspieler allen voran Kevin Dillon als Brian Flagg und Shawnee Smith als Meg Penny meistern ihre Rollen bravourös und absolut glaubwürdig. Schnell hat man sich mit den Protagonisten identifiziert und fühlt voller Spannung mit, als diese in brenzlige Situationen geraten. Dies trägt selbstverständlich eindeutig zur Spannung von „Der Blob“ bei. Immer wieder wird die Spannung aber von guten Gags und schwarzem Humor gebrochen, was den eigentlichen Charme des Films ausmacht. Vom typischen Teenie-Highschool-Geprotze, den Kerlen in klassischer Football Jacke, bis hin zur hübschen umworbenen Cheerleaderin und dem nervigen Bruder der gerne Horrorfilme schaut, ist hier alles vertreten.

Hier stimmt einfach der Mix aus Spannung, Witz und gelungenen Monstereffekten. Das Monster selbst wird von Minute zu Minute und Opfer für Opfer immer größer, der Filmspaß auch. Sogar mit ordentlichen Explosionen und Schiessereien beeindruckt uns Chuck Russel. Da packt dann schon mal Brian zur Bazooka um sich den Fluchtweg freizusprengen. Sicherlich ist der gesamte Plot nicht neu und auch in „Der Blob“ ist es mal wieder das böse Militär, dass die Kleinstädter (Warum muss es eigentlich immer eine Kleinstadt sein?) in Verderb bring. Aber das gehört nun einfach in das Genre! Ein Erfolgsrezept bricht man nun mal nicht so einfach. Der Blob macht einfach Spaß und ist beste Monsterunterhaltung. Wer jetzt Splatter am laufenden Band erwartet wird eher enttäuscht. Die Effekte sind zwar derbe und passend in die Story integriert, doch für Gorehounds einfach zu verstreut im Film.

Fazit: Super 80er Jahre Monsterfilm mit herben Splattereffekten und einem spannend witzigen Plot! Pflichtprogramm für Monsterfilmfans!

 Wertung

Qualität:
Härte:

 


Bild:

Das Bild ist für das Alter des Films als gelungen zu bezeichnen, weißt jedoch permanentes Hintergrundrauschen auf, was neben der tlw. schlechten Bildschärfe einen kleinen Punktabzug mit sich bringt. Der Kontrast ist tadellos und die Farben wirken kräftig und satt. Selbst in dunklen Szenen geht kein Detail verloren.

Wertung:

Ton:

Der Ton wirkt unter heutigen Aspekten ein wenig mau, zwar wurde damals schon im Dolby 2.0 Surround-Verfahren gedreht, doch ein leichtes Hintergrundrauschen und die Frontlastigkeit trüben den Hörgenuß, dazu kommen einige Tonfehler. Nicht desto trotz ist die dt. Tonspur, dennoch verständlich und akzeptabel.

Wertung:

Extras:

-       Trailer

Wertung:

Gesamtwertung:

Akzeptable DVD Veröffentlichung mit gutem Bild und mittelmäßigem Ton, leider gibt’s so gut wie keine Extras!


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