Serienspecial - The Last Ship


Der Zerstörer U.S.S. Nathan James kreuzt unter dem Kommando von Captain Tom Chandler (Eric Dane) und seinem ersten Offizier Mike Slattery (Adam Baldwin) vier Monate ohne Funkkontakt auf Manöverfahrt in der Antarktis. Währenddessen breitet sich an Land ein mörderisches Virus aus und vernichtet einen Großteil der Bevölkerung. Erst als das Schiff von Unbekannten angegriffen wird, erfährt Captain Chandler vom Ausbruch der Seuche und von einer wichtigen Passagierin auf seinem Schiff: Mit an Bord befindet sich die Wissenschaftlerin Rachel Scott (Rhona Mitra), die ohne Wissen des Kapitäns bereits fieberhaft an einem Impfstoff arbeitet und kurz vor dem Durchbruch steht. Die Nathan James und ihre Mannschaft sind damit die vielleicht letzte verbliebene Hoffnung der Menschheit.

Das spannende Endzeitdrama "The Last Ship" basiert auf dem gleichnamigen Roman von William Brinkley aus dem Jahr 1988. Hauptdarsteller der von TNT produzierten Serie ist Eric Dane, der mit seiner Rolle als Frauenschwarm Dr. Mark Sloan alias "Mc Sexy" in der Hitserie "Grey's Anatomy" bekannt wurde. Zu den ausführenden Produzenten gehört "Transformers"-Regisseur Michael Bay. Hank Steinberg und Steven Kane sind Showrunner der Serie, sie schrieben auch das Drehbuch zur Pilotfolge, bei der Jonathan Mostow ("Terminator 3 - Rebellion der Maschinen") Regie führte. Hank Steinberg über die Endzeitserie: "Das Besondere an 'The Last Ship' ist, dass die Crew eine ganz genaue Mission hat und sich in einem dramatischen Wettlauf mit der Zeit befindet. Jeder Tag, an dem sie scheitert, kostet Millionen Menschen das Leben."

Trailer:

Achtung dieser Serienguide enthält SPOILER!

1. Episode -  Phase Six (Phase Sechs)

Mit den Wissenschaftlern Dr. Rachel Scott und Dr. Quincy Trophet an Bord kreuzt die USS Nathan James unter Kommando von Captain Tom Chandler in der Arktis. Doch erst als die Wissenschaftler von Unbekannten angegriffen werden, erfährt Chandler, dass sie auf der Suche nach einem Impfstoff gegen eine Seuche sind, die bereits einen Großteil der Menschheit dahin gerafft hat.

Hier ist Sie nun die neue "Endzeit" Serie von Explosionsspezialisten Michael Bay "The Last Ship". Zugegeben dachten wir sofort nach Sichtung des Trailers an den TV-Mehrteiler "U.S.S Charleston - Die letzte Rettung der Menschheit" mit Armand Assante aus dem Jahre 2000, der wiederum ein Remake von "Das letzte Ufer" mit Gregory Peck von 1959 ist. Jetzt also der Untergang der Menscheit im Serienformat, warum nicht? Nach der erfolgreichen Endzeitserie "The Walking Dead " kommt nun das wesentlich realistischere Format mit einer globalen Pandemie.

Also gut kommen wir zu einer wichtigen Angelegenheit bei Serien, den Hauptfiguren. Da wäre zum einen, Ladies First, die bezauberne Rhona Mitra alias Rachel Scott, die Genrefans aus Doomsday kennen. Tja und die Rhona hat nun wirklich Endzeiterfahrung! Eric Dane der Kapitän Tom Chandler, bekannt als Dr. Mark Slowen aus der Serie Grey´s Anatomie hat definitiv Serieerfahrung und einige Steine bei den Damen im Brett. Das soll auch für die erste Folge an Charakteren erstmal reichen. Beide agieren gut, allen voran eine überzeugende und sexy Rhona Mitra.

Doch nun zur eigentlichen Umsetzung. Nach einem kleinen Opener in Ägypten wo der Virus als erstes auftrat, findet unsere Wissenschaftlerin auch schnell den Weg auf die USS Nathan James. Einwenig zu schnell und schon geht´s auch schon los. Obligatorische Plänkeleien ala , "ich bin hier der Boss" und "muss ich mir um meine Männer sorgen machen?" bestimmen die erste Hälfte des Plots. Stereotypisch könnte man meinen und auch die obligatorische Huldigung des Patriotismus kommt nicht zu knapp. Abgesehen davon und einigen Dialogs- und Drehbuchschwächen weis aber die zweite Halbzeit durchaus zu überzeugen.

Neben solide portionierter Action, mit wie soll es auch anders sei, Explosionen!!!, kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Die Grundstory hat einfach ein riesiges Potential und das will noch geweckt werden. Als dann plötzlich eine Atomrakete in der Nähe des Schiffes explodiert und mit seinem EMP die USS Nathan James kurzfristig lahm legt sind wir mitten drin in der Endzeitstimmung.

Die Besatzung wird eingeschworen und es kann losgehen mit der Rettung der Menschheit. Oje, könnte man meinen und ja, es sind viele Sachen die dem einen oder anderen zu einfach und patriotistisch erzählt werden doch warten wir mal ab, wie es weitergeht....

In Summe eine Serie die den Drama/Endzeitfan sicherlich bei der Stange hält und viel Potential für die kommenden Folgen hat...

2. Episode - Welcome to Gitmo (Willkommen in Guantanamo)

Chandler und seine Crew hoffen, in der US-Militärstation in Guantanamo Bay ihre Vorräte auffüllen zu können. An Land wird die Mannschaft von entflohenen Häftlingen angegriffen, bekommt aber überraschende Hilfe.

In der zweiten Episoden beginnt unsere Crew mit einer pseudodramatischen Selbsthilfegruppe die irgendwie über ist. Auf Deck erzählen die Matrosen von Ihren Familien und lassen die Tränendrüse noch nicht mal zucken. Sorry aber das ist absolut unötig. Als unsere Weltretter schliesslich auf Guantanamo ankommen, versuchen Sie Treibstoff, Medikamente und Nahrung zu besorgen.

Selbstverständlich wird mit einer Explosion die Action eingeläutet und unsere Amis wissen, das sie nicht alleine mit den vielen Toten sind. Befreite al-Qaida Terroristen befeuern die Crew der USS Nathan James. Dabei fällt auf, dass die Jungs in der stereotypischen Terroristenaufmachung incl. Arafa-Ttuch auf der Basis herumlaufen, irgendwie gabs wohl in der Nähe einen Laden mit landestypischer Bekleidung. Naja was solls, wir sind aber auch kleinlich.

Natürlich gibt es die Konfrontation mit dem Anführer der Terroristen, welcher einen privaten Sicherheitsmann der sich gerade mit unserem Kaptian angefreundet hat als Geisel nimmt. Als dann der gute Chandler in Bruce Willis Manier zum besten gibt "Mit Terroristen verhandel wir nicht!!!" sprechen auch schon wieder die dicken Kanonen und läuten das blutige Ende der politischen Gefangenen ein.

Zudem bekommt der Charakter von Mike Slattery dem ersten Offizier des Schiffs mehr Bedeutung. Dieser wird von Adam Baldwin gespielt, welcher schon in Serien wie Firefly und Chuck mit gespielt hat.

Der Assistent von Rachel hat sich ja schon gegen Ende der ersten Staffel als Maulwurf enttarnt. Er verursacht gewollt, das verspätete Auslaufen der USS Nathan James und ein russisches Kriegsschiff kann ungehindert und unter falscher Flagge in den Hafen von Guantanamo Bay einlaufen.

In Summe hat die Folge einige Logikfehler und deutlich zuviel Pathos. Zwei Feinde der Amerikaner in einer Episode sind deutlich zu viel, als gen Ende die Russen ins Spiel kommen. Stimmig ist die Action, das Tempo und auch die Darstellung der mit dem Virus infizierten Leichen, sowie das Set. Wir haben das Gefühl, dass man hier vieles zu überstürzt abhandelt...

3. Episode - Dead Reckoning (Hoheitsgewässer)

Die Mannschaft der James sieht sich einem neuen Gegner gegenüber, der von Chandler verlangt, Rachel und ihre Erkenntnisse über den Virus zu übergeben. Als dieser ablehnt, wird es brenzlig für die gesamte Crew und der Captain wird zu einigen riskanten Manövern gezwungen. Bald stellt sich heraus, dass der Gegner selbst an einem Impfstoff für den Virus arbeitet.

Die dritte Episode geht es insgesamt einwenig ruhiger an. Fokus liegt auf den Russen, welche unsere Weltretter nicht aus dem Hafen lassen wollen. Der russische EX-General möchte unbedingt das Gegenmittel. Mit typischer Inszenierung dümpelt unser patriotischer Kaptian im Hafen von Guantanamo herum auf der Suche nach einer Lösung. Dabei ist dies nicht ganz so actionlastig und tlw. schon langatmig. Natürlich trickst der Kapitän den Russen aus und findet einen Weg aus der Bucht.

Bisher eine eher schwache Folge, welche die einzelnen Charaktere eher verblassen lässt. Wir hoffen, dass es sich dabei um einen Ausrutscher handelt und sidn schon gespannt auf Episode 4.

4. Episode - We´ll get there (Durststecke)

Einige Tage nach den Geschehnissen in Guantanamo werden Captain Chandlers Führungsqualitäten erneut auf die Probe gestellt, als das Antriebssystem des Schiffs beschädigt wird und beinahe Dr. Scotts Forschungsergebnisse verloren gehen. Weil die Mannschaft übermüdet ist und der Trinkwasservorrat zur Neige geht, ist die Stimmung auf dem Schiff extrem angespannt.

Wer dachte, dass die U.S.S Nathan James nach Guantanamo Bay auf offenen Gewässer wieder mehr Fahrt aufnimmt, irrt gewaltig! Statt spannender Unterhaltung dümpelt der Plot in Folge 4 nur so vor sich hin. Unsagbar kläglicher US-Veranda-Kitsch einer heilen Familienwelt senkt zudem den Anspruch. Oje, wir hoffen, das es nicht so weitergeht. Natürlich bekommt unsere Crew das Schiff wieder fahrbereit und wir verlangen, das die Jungs und Mädels ein paar Knoten zulegen...

5. Episode - El Toro (Die Jagd)

Um für Dr. Rachel Scotts Forschungen Affen zu besorgen, macht sich ein Trupp der U.S.S. Nathan James in das Grenzgebiet von Nicaragua zu Costa Rica auf. Dabei stoßen Sie auf einen Drogenbaron der Sie gleich festsetzt...

Zum Glück bekommt "The Last Ship" wieder Fahrt und in Folge 5, gibt´s ne Menge Action, ein bisschen Spannung und wie sollte es anders sein ein Happy End. Dabei ist Kapitän Chandler in Nicaragua mit einigen seiner Männer an Land gegangen um Affen für Dr. Rachel Scott zu besorgen. Angekommen werden Sie auch gleich von einem Trupp Söldner eines Drogenbarons festgesetzt. El Toro stellt dabei einen typischen Drogenboss da, der seinen Lämmern Schutz gewährt und sie somit versklavt.

Das dies natürlich unsere "Weltpolizei" nicht durgehen lassen kann wird schnell klar. Nachdem Sie auf diplomatischem Wege zu Ihrer Freilassung und den Affen gekommen sind, war schnell klar. Man muss den armen Menschen helfen. Komplett den eigentlichen Fokus aus den Augen verloren, dezimieren Sie die Wachen und schliesslich El-Toro. Leider ist diese inkonsequenz zu viel des Guten. Warum dieser Ausflug? Wollen die Macher der Serie beweisen, wie toll und ehrenhaft die Navy ist? Bahhh, das schmälert echt, die in sich recht solide Folge...

6. Episode - Lockdown (Quarantäne)

Bei Lt. Danny Green, der mit bei der Expedition in Nicaragua war, bricht eine Krankheit aus. Kapitän Chandler ordnet eine Quarantäne an. Zwischenzeitig hetzt Dr. Scotts inhaftierter Wissenschaftler einige Matrosen zur Fahnenflucht auf.

Die komplette 6. Episode spielt auf dem Schiff und mutiert zu einem interessanten Kammerspiel. Dabei wirkt der Kapitän äußerst souverän und auch die restlichen Protagonisten bieten realistische und glaubwürdige Figuren ab. Allerdingsi ist der Hype um den Nationalstolz der Amis einmal mehr im Fokus, was uns langsam wirklich zu viel des Guten ist. Abgesehen davon ist die Folge zwar ohne interessante Wendungen, geht aber in Summe in Ordnung.

7. Episode - SOS (Notruf)

Die James empfängt einen Notruf nahe Jamaica, woraufhin Captain Chandler und ein kleines Team einen Rettungsversuch starten. Doch bei einem Überraschungsangriff verliert das Rettungsteam den Kontakt zum Schiff und Chandler und Tex bleiben isoliert zurück. Slattery und die Mannschaft versuchen verzweifelt, die Verschollenen wiederzufinden, bevor sie dem Feind in die Hände fallen.

Episode 7 nimmt wieder Fahrt auf und nachdem Rettungsversuch, gehen Chandler und Tex über Board und dümpeln in der See herum. Natürlich werden Sie von den Russen gefangen genommen. In sich eine spannende, tempo- und actionreiche Folge ohne sonst groß erwähnenswertes hinsichtlich der Storyline....

8. Episode - Two Sailors walk into a Bar (Voller Einsatz)

Während Chandler und Tex noch verschollen sind, hat Slattery das Kommando übernommen. Die Ereignisse überschlagen sich: das Schicksal der gesamten Menschheit steht auf dem Spiel und gleichzeitig ist Slatterys Kapitän und Freund in höchster Gefahr. Er muss einen Weg finden, seine Leute zu retten und gleichzeitig den wertvollsten Besitz der James nicht zu verlieren: den Prototyp für den Impfstoff.

Die Rettung unseres Kapitäns und Dr. Scott vom russischen Kriegsschiff stellt bislang die Krönung der Serie dar. Dabei steht vor allem die Spannung und Action im Vordergrund. Nach dem Wiedersehen von Chandler und Dr. Scotts gibt´s erstmal einen innigen Kuss, der ein Skalpell transportiert. So ausgestattet kann natürlich unser Kaptian locker die Wache aufschlitzen und mit Tex entkommen. Zeitgleich sucht ein Teil der Crew nach unseren Helden.

Die Flucht vom Schiff ist spannend inszeniert aber total unglaubwürdig. So waren wir erstmal baff, dass Dr. Scott mit der geschmuggelten Waffe in Ihrem Medizinkoffer einen russischen General per Kopfschuss eiskalt hinrichtet. Anschliessen trifft sie natürlich auf Chandler, zu dem die Soldaten aufgeschlossen haben.

Natürlich ist jeder Schuss ein treffer und die absolut stereotypisch dargestellten Russen treffen nicht mal einen Elefanten aus kürzester Distanz. Der Blutzoll und Bodycount ist recht hoch. Als dann etliche Sprengladungen hochgehen, Sieht der russische Admiral schon seinen Untergang.

Völlig ohne Deckung können unsere Helden und mit der Familie von Dr. Scotts Assistenten vom Schiff flüchten und ballern die hinter Deckung lauernden Russen wie Sniper ab. Sorry aber das ist total lächerlich und absolut heroisch dargestellt.

Serviert wird hier einfachstes Fastfood mit Superheldsoldaten. Das ist definitiv zu wenig...

9. Episode - Trails (Der Härtetest)

Rachel und Chandler suchen sechs Freiwillige, um den Impfstoff am Menschen zu testen. Währenddessen geben Chandlers Ehefrau und sein Vater auf dem Festland alles, um die Familie am Leben zu halten.

Die vorletzte Folge der ersten Staffel mutet an wie ein gelungener Seuchenthriller. Es gibt komplikationen beim Impfstofftest und Rachel kämpft mit voller Energie um das Leben der Freiwilligen.

Das ist in Summe wirklich gut umgesetzt! Packend, spannend und emotional gefällt uns die Folge. Und ja, sie finden einen Impfstoff und ein Gegenmittel.  Nun steht der Rettung der Menschheit nichts mehr im Wege! Es lebe die US Navy!

10. Episode - No Place like Home (Festland in Sicht)

Auf dem Festland hat eine ehemalige hochangesehene Politikerin die Kontrolle übernommen, doch ein Rebellenführer bedroht die neu entstehende Gesellschaft. Nachdem Chandler die Crew sicher zurückgeführt hat, macht er sich auf, seine Familie zu retten. Dabei macht er eine schreckliche Entdeckung.

In der letzten Folge der ersten Staffel geht es nochmal richtig zur Sache. Unsere Helden gehen an Land, dort gibt es bereits starke Machtkämpfe in Baltimore. Als die Besatzung merkt was für ein Spiel hier gespielt wird ist es kurz vor zwölf. Chandler findet seine Familie in einem Stadion, wo die Pseudoregierung die Menschen förmlich hinrichtet unter dem Deckmantel einer Impfung.

Zudem gibt es einen mächtigen Warlord der die Macht für sich beansprucht, aber noch im Hintergrund agiert.

Spannend ist das Finale alle mal und als dann das Schiff von den Pseudobehörden geentert wird, endet die erste Staffel! Wir sind sehr gespannt wie es weitergeht und freuen uns mit dem gelungenen Ausklang der Serie auf die nächste Staffel

to be continued....

Fazit Staffel 1:

Die Grundstory ist simpel und hat ein enormes Potential. Dabei ist die Idee in Summe nicht neu gewesen. Neben einem soliden Anfang, durstet "The Last Ship" im Mittelteil vor sich hin. Gelungene Ansätze finden sich nahezu überall. Leider dann doch zu inkosequent und heroisch umgesetzt. Neben dem gibt es viele Logikfehler und schon nervenden Patriotismus und Lobhuldigungen an die Navy. Trotzdem konnte die Serie unterhalten ohne großen Anspruch! Wir hoffen auf eine Steigerung....

 

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